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Daniel Erning
Content Marketing Manager

3D Produktvisualisierung oder Produktfotografie

Fotografie versus 3D-Rendering - DSLR Kamera neben Laptop mit 3D Programm
Veröffentlicht:
24. Juli 2023

Überblick und aktuelle Entwicklungen

Eines vorab: Fotografie und 3D-Produktion (CGI) sind grundsätzlich keine Gegner. Beide haben ihre Stärken und Schwächen. Mitunter arbeiten beide Disziplinen sogar eng zusammen. 

Wann das eine oder das andere allerdings wirklich sinnvoll ist, erklärt dieser Beitrag – mit einem besonderen Fokus auf das Produktmarketing.

Stärken Schwächen
Produktfotografie - Niedrigschwelliger Einstieg
- Günstig für Einzelbilder
- Bilder mit Menschen
- Landschaftsbilder und Umgebungen
- Hoher manueller Aufwand
- Limitierte Anwendungen
- Abhängigkeiten, z. B. Location und Wetter
- Schlecht auf große Produktmengen skalierbar
3D Rendering - Sehr hohe Flexibilität
- Kurze Amortisationszeit durch hohe Wiederverwendbarkeit
- Unsichtbares sichtbar machen
- Kaum Logistik
- Produkt muss initial einmalig digitalisiert werden
- Authentische Darstellung von Menschen schwierig
- Spezielle Software notwendig

Ob Online-Shops, Hersteller oder große Warenhändler: Wer seine Produkte verkaufen will, muss sie perfekt in Szene setzen. 

Der Wettbewerb im Produktmarketing ist dabei immer größer geworden, Alleinstellungsmerkmale werden immer schwieriger. Praktisch alles kann von überall bestellt und gekauft werden, ein Produkt aus Deutschland gibt es als Angebot oft in vielen Ausführungen aus Asien.

Durch Dropshipping und Plattformen wie TEMU oder Aliexpress haben viele Produkte zu Kampfpreisen mit minderer Qualität den Markt weiter verwässert.

Harter Wettbewerb durch globale Anbieter im Niedrigstpreis-Segment

Die gute Nachricht: Auch Verkäufer und Produktvermarkter von Qualitätsprodukten haben in den letzten Jahren immer bessere und neue Möglichkeiten hinzugewonnen.

Was Schaufenster und Kataloge im 20. Jahrhundert waren, sind heute bewegte und unbewegte Pixel. Ob AR-Demos von Produkten oder virtuelle Messen. Vor allem 360 Grad Produktbilder und 3D-Ansichten sind für einige Produktsegmente wie Schuhe, Möbel oder Fashion ein neuer Standard geworden.

Zeigen, was man hat: Mit Visual Content, der den Unterschied ausmacht

Die hohe Qualität der eigenen Produkte schon virtuell sichtbar zu machen, kann ein großer Vorteil im Wettbewerb sein.

Physische Produkte, die vor dem Kauf digital schon so präsentiert werden, wie sie wirklich sind, stechen aus der Flut an Angeboten heraus und führen erwiesenermaßen zu weniger Rücksendungen.

Professionelle Produktfotografie auf der einen Seite und 3D Visualisierungen auf der anderen Seite bieten genau die Möglichkeiten dazu. 

Der Bedarf an digitalem, visuellen Content reißt im Einzelhandel auch nicht ab. Der Online-Anteil am Gesamteinzelhandelsumsatz in Deutschland ist seit Jahren auf Wachstumskurs. 2022 nahm er zwar ab, was laut Experten allerdings besonders auf den Corona-Effekt mit überdurchschnittlichem Wachstum in 2020 und 2021 zurückzuführen ist. 

Klar ist: Wer digitale und multifunktionale Produkt-Visuals erstellt, ist für sämtliche Anwendungen in der digitalen Welt sehr gut aufgehoben.

Standards im Produktmarketing verschieben sich

Ein wesentliches Stichwort für Erfolg im eCommerce: User Experience. Parallel zum Online-Shopping-Boom und dem Rückgang des stationären Einzelhandels hat sich das Smartphone zu einem Ort mit tausenden von virtuellen Schaufenstern unzähliger Anbieter verwandelt. Und je einfacher und besser der Kunde in diesem Überangebot sein gewünschtes Produkt findet und vollständig untersuchen kann, desto eher bleibt er oder sie hängen und macht den letzten Klick.

Umfragen und Studien zeigen die hohe Bedeutung von Produktbildern und Visualisierungen für das Produktmarketing: Klare Produktbilder sind für 87 % das wichtigste Element bei der Online Shopping Experience. Auch die Anzahl von Retouren steht in einem direkten Zusammenhang mit der Qualität von Produktvisualisierungen, wie eine Umfrage des Marktforschung-Unternehmens GWI zeigt. Demnach würden 42 % der Befragten empfehlen, bessere Produktbilder zu verwenden, um die Anzahl von Retouren zu reduzieren – nur die Optimierung von Produktbeschreibungen sei Kunden noch wichtiger.

Interessant ist auch die Entwicklung der Umsätze beider Wirtschaftszweige: Während der Umsatz von Fotografie und Fotolaboren laut Statista-Erhebungen in den 2010er Jahren rückläufig bis stagnierend war, sehen Marktbeobachter für CGI Services ein deutliches Wachstum voraus.

Eine neue Hilfe für die Produktvisualisierung

Die traditionelle Fotografie – mit Inszenierung, Shooting und Postproduktion – wird häufig genutzt, um Produkte zu präsentieren. Auch in der Fotografie ist die Entwicklung hier nicht stehen geblieben, beispielsweise können 360 Grad Ansichten auf diese Weise suggeriert werden: Ein Produkt wird auf einen Drehteller gestellt und von verschiedenen Perspektiven belichtet, um den Eindruck eines Rundum-Bildes zu erzeugen.

Beispiel einer einfachen 360-Grad-Ansicht durch Fotografie, wie sie in vielen Online-Shops zu finden ist. Der Schuh ist rundherum zu sehen, die Ansicht ruckelt allerdings, da sie aus einigen Einzelbildern besteht:

Und wie bereits angerissen geht es nicht darum, dass eine Technik grundsätzlich besser ist als eine andere. Es ist vielmehr so, dass die 3D-Revolution grundsätzlich neue Möglichkeiten bietet. Für manche Hersteller und Shops wird die Fotografie auch weiterhin das Mittel der Wahl bleiben.

Beispiel einer mit 3D-generierten, frei beweglichen Ansicht, die einfach in Online-Shops integriert werden kann. Der Reifen ist von allen Seiten flüssig zu sehen, da er digital und detailgetreu reproduziert wurde:


Was kann Produktfotografie heute?

Die Produktfotografie – oder besser: professionelle Fotografen und Photoshop-Designer – schafft emotional ansprechende Bilder für das Produktmarketing.

Licht, Schatten, Farben auf der einen sowie Umgebung und Perspektiven auf der anderen Seite müssen für ein Shooting gut geplant werden, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Am Computer kann anschließend zwar einiges nachbearbeitet werden, aber stimmt nur eine Perspektive nicht, muss im Zweifelsfall erneut geshootet werden. Fotografie fängt also grundsätzlich nur einen einzelnen Moment mit einem ganz bestimmten Setup ein, das unter Umständen erneut geschaffen werden muss, um vergleichbare Bilder zu produzieren.

So arbeiten Profis für Lifestyle- und Premium-Produkte nach wie vor und werden es voraussichtlich weiter so tun. Gerade Landschaften und Menschen sind mit der Kamera deutlich einfacher in ein authentisches und emotionales Bild einzufangen.

Auch die Spontanität in einem Fotoshooting, etwas Ungeplantes aufzunehmen, ist ein besonderer Vorteil, der bei der Produktfotografie im Zusammenspiel mit Menschen im Bild eine Rolle spielt. Allerdings: CGI und 3D ziehen auch in die Bekleidungsindustrie ein. Eines von vielen Beispielen ist die Kooperation zwischen Hugo Boss und Adobe, die Ende 2022 gestartet wurde.

Soll der visuelle Content für das Produkt nur kurzfristig gezeigt werden, spielt eine nachhaltige und langfristige Strategie für die Produktbilder eher keine Rolle, so hat die klassische Fotografie hier oft die Nase vorn.

Im mittleren Segment von Consumer Produkten und ganz besonders im unteren Segment (vgl. Dropshipping) finden inzwischen auch sogenannte 360-Grad-Fotoboxen Verwendung. Hier kommt zusätzliche Technik für die Kamera bzw. Produktfotografie ins Spiel.

360-Grad-Fotobox

Bei einer 360-Grad-Fotobox handelt es sich um ein Gerät, das mit vielen Kameras rund um einen Drehteller ausgestattet ist, und automatisiert Produkte fotografiert, um es für den Online-Shop aus verschiedensten Perspektiven darstellen zu können.

Hier wird auf Massen-Fotografie gesetzt, um Produkte aus den immer gleichen Perspektiven schnell und effizient ablichten zu lassen und auch Rund-Um-Ansichten bieten zu können, auch wenn diese im Ergebnis keine flüssige 360-Grad-View erzeugt.

Es sei denn, das Produkt besteht noch gar nicht oder soll aus Blickwinkeln gezeigt werden, die sich nicht oder nur sehr umständlich fotografieren lassen. Man stelle sich nur den Querschnitt eines Autos oder eines Hauses vor.

Damit kommen wir zum 3D-Rendering, dessen Ursprünge tatsächlich eng mit der Automobil- und der Bauindustrie verbunden sind.

Was können 3D-Rendering und CGI?

Kurz gesagt: Mit 3D-Rendering ist grundsätzlich alles möglich. Alles, was man sich in 2D oder 3D vorstellen kann, können erfahrene 3D-Designer in Form von gerenderten Bildern, Animationen oder interaktiven Anwendungen umsetzen. Computer Generated Imagery (CGI), ist längst aus der Film- und Immobilienbranche ausgewachsen und im täglichen Produktmarketing angekommen.

Mit einer 3D-Produktion sind reale Sets wie bei einem Fotoshooting komplett obsolet – Konzeption und Produktion können zu 100% digital erfolgen. Produkte, Umgebung, Licht und Bewegung werden virtuell simuliert, wodurch diese Szenen im Gegensatz zur Produktfotografie stets wieder abgerufen werden können. Alle genannten Elemente des virtuellen Produkt-Shootings sind austauschbar und wiederverwertbar für andere Szenarien.

Besonders sinnvoll ist die 3D-Technologie im Produktmarketing auch für Bereiche und Lösungen, die vielen Unternehmern und Marketing-Verantwortlichen oft noch gar nicht bewusst sind.

3D-Rendering, die realistische 3D-Visualisierung, bietet Unternehmen eine umfangreiche Palette an Möglichkeiten für das Produktmarketing.

Was ist 3D-Rendering genau?
Unter Rendering versteht man im Allgemeinen den Prozess der Erzeugung eines Bildes aus einem Modell oder einer Beschreibung. Es wird für Computergrafiken, Animationen und visuelle Effekte verwendet.
Im Kern bezieht sich ein 3D-Rendering auf den Prozess der Erzeugung eines zweidimensionalen Bildes oder einer Animation auf der Grundlage eines dreidimensionalen Modells. Dabei werden spezielle Software und Computeralgorithmen eingesetzt, um die Wechselwirkungen von Licht, Texturen und Materialien innerhalb einer virtuellen Szene zu berechnen und schließlich eine realistische Darstellung des Modells zu erzeugen. Diese Technologie ermöglicht es Designern, Architekten und Künstlern, ihre Ideen besser visualisieren und kommunizieren zu können.

3D-Rendering als Alternative zur Produktfotografie  

1. Unabhängigkeit

Während Fotografen und Produkt zeitlich und örtlich aufeinander treffen müssen, funktioniert 3D-Rendering ortsunabhängig und muss keine Rücksicht auf Wetterbedingungen und Lichtverhältnisse nehmen. 

Damit kann der logistische Aufwand und die entsprechenden Kosten dauerhaft deutlich gesunken werden.

2. Flexibilität

Ein Beispiel für ein besonders flexibles Produktmarketing durch 3D-Visualisierungen: Ein Möbel-Hersteller will den Produktlaunch für eine neue Couch mit Bildern, Videos und interaktiven Produktanimationen pushen. Doch die Couch gibt es bisher nur als Konzept.

Bereits vorab können 3D-Artists mit den 3D-Daten (bspw. STEP oder CAD) umfangreiche digitale Assets produzieren, die bereits vor dem Produktlaunch fertig sind. Besondere Hilfe: Ändert sich kurzfristig etwas an der Couch, wird es im 3D-Modell ganz einfach angepasst und sämtliche produzierten Assets können in kürzester Zeit neu gerendert werden, praktisch auf Knopfdruck. Kein neues Shooting oder aufwendige Fotobearbeitung sind notwendig.

3. Anpassungsfähigkeit

Ein weiteres Beispiel zeigt sich bei ganzen Produktportfolios. Ändert sich bei einer ganzen Produktserie z. B. ein Detail, kann dies im digitalisierten Produktbestand einfach angepasst werden. Bei entsprechender Einrichtung der eigenen Assets über Website, Online-Shops oder unternehmenseigenen DAM (Data Asset Management), sind derartige Anpassungen sogar praktisch in Echtzeit synchronisierbar. Kein manuelles und mühsames Austauschen punktueller Assets notwendig.

4. Wiederverwendbarkeit

Schaut man sich die Prozesse an, die für das 3D-Rendering genutzt werden, wird ein weiteres Alleinstellungsmerkmal deutlich: Da von einem Produkt ein 3D-Modell erzeugt und mit entsprechenden Oberflächen zu einem realistischen, “digitalen Zwilling” wird, ist dieser für alle möglichen Anwendungen wiederverwendbar: weitere 3D-Bilder, neue Einstellungen und Inszenierungen, 3D-Videos, Animationen oder Produktkonfiguratoren. Der Phantasie sind tatsächlich keine Grenzen gesetzt.

Mit 3D-Visualisierung ganz neue Chancen nutzen

Viele Unternehmen, die zum ersten Mal mit 3D-Visualisierungen gearbeitet haben, sind durch einen speziellen Vorzug dieser Technologie darauf aufmerksam geworden: Und zwar um Unsichtbares sichtbar zu machen.

Ein Beispiel: Industrieunternehmen, die hochspezialisierte, technische Produkte entwickeln und sich durch Qualität und Finesse auszeichnen.

Als Hersteller oder auch Zulieferer dieser Produkte ist es besonders wichtig, die Qualität und Technik sichtbar zu machen, welche von außen bzw. auf den ersten Blick oft nicht verständlich ist. Da hilft es, genau die Highlights der Produkte, jedes Detail und jede versteckte Funktion sichtbar und für den Kunden praktisch anfassbar und erlebbar zu machen.
3D-animierte Einblicke in das Produkt, ein Blick hinter die Kulissen sozusagen, schafft genau das. Oder auch ein aus 3D-Design erstellter 2D-Querschnitt durch das Produkt.

3D macht Unsichtbares sichtbar

Die Integration von 3D-Visualisierungen und 3D-Animationen hat auch verschiedene Aspekte des Gesundheitswesens verbessert. Die medizinische Ausbildung, die Patientenaufklärung, die diagnostische Genauigkeit, die chirurgische Planung sowie die pharmazeutische Forschung und Entwicklung haben schon von 3D-Anwendungen profitiert.

Die Welt ist komplex, Produkte und Dienstleistungen sind ebenfalls komplexer geworden. Unternehmen, die schwer zu verstehende Dienstleistungen anbieten, können mit Visualisierungen, insbesondere in 3D, schneller erklären und überzeugen.

Pipeline Management für Produkt-Portfolios

Größere Hersteller und Händler müssen riesige Portfolios an Produkten und den entsprechenden Content (Bilder, Videos, Produktdaten) managen. Dabei gibt es zu einem Produkt oft sehr viel und unterschiedlichen Content, der up to date gehalten werden muss und vielleicht synchron mit der Corporate Identity (CI) gehalten werden soll.

Zentral in einem Management System verwaltet als 3D-Modell können Anpassungen sehr einfach und qualitativ hochwertig vorgenommen werden. Unterschiedlichste Perspektiven und Varianten von Produkten sind digital einfach im gleichen Look & Feel zu halten. 

Allein die Produktion des Visual Contents kann mit der Produktfotografie sehr viel Zeit und logistische Ressourcen verschlingen. Für die 3D-Visualisierung können einfache Foto-Referenzen ausreichen, noch schneller geht es mit vorhandenen 3D-Daten, welche bei einigen Produkten bereits vorliegen.

Kostenvergleich: 3D-Rendering versus Produktfotografie

Pauschal lassen sich die umfangreichen Möglichkeiten, die 3D-Visualisierungen auf der einen und Produktfotografie auf der anderen Seite bieten, nicht seriös vergleichen.

Doch es gibt ein paar grundsätzliche Annahmen, die zur Einordnung für die Erstellung von Produktvisualisierungen hilfreich sind:

  • Je mehr Bilder und Anwendungen für ein Produkt gemacht werden sollen, desto effizienter und kostengünstiger sind 3D-Lösungen.
  • Je mehr Flexibilität bei der Produktvisualisierung (Korrekturschleifen, neue Perspektiven, andere Inszenierungen) gefordert ist, desto günstiger sind 3D-Lösungen.
  • Je mehr ähnliche Produkte visuell in Szene gesetzt werden sollen, desto günstiger werden 3D-Lösungen.
  • Bilder mit Menschen und natürlichen Umgebungen werden günstiger mit Produktfotografie hergestellt.
  • Einzelne kurzlebige Produkte, die sich kaum verändern, sind schneller und günstiger mit der Produktfotografie realisierbar. 

Schematische Darstellung: Über den Lebenszyklus eines Produktes hinweg rentiert sich die 3D-Visualisierung sehr schnell und bietet enorme Flexibilität.

Übersicht: Kosten von Produktbildern bei verschiedenen Szenarien

Produktbilder als Freisteller:

Freisteller sind Produktbilder ohne Hintergrund. Sie sind die einfachste Art der Produktdarstellung und ein beliebtes Content-Format für Online-Shops. Sie sind auch in der Produktion die günstigste Variante. Ähnlich wie ein Packshot stellen sie das Produkt (inkl. Verpackung) in den absoluten Fokus.

Bei der klassischen Produktfotografie ist der Aufwand für ein einmaliges Produktbild grundsätzlich vergleichbar: Es bedarf einer Location, das Produkt muss vor Ort sein und ein professioneller Fotograf stellt mit Licht und Schatten vor Ort ein gewünschtes Bild her. Anschließend wird in Photoshop bearbeitet, beispielsweise um Fehler auszubessern oder Effekte zu erreichen, die mit der herkömmlichen Fotografie schwer sind, z. B. dass alle Produkte dasselbe Look&Feel haben, obwohl sie in unterschiedlichen Settings aufgenommen wurden. 

Für das 3D-Rendering wird einmalig ein digitaler Zwilling erstellt, auf Basis dessen die Bilder gerendert werden. Dafür wird dieser digitale Produkt-Zwilling in einem virtuellen Studio positioniert, Kameraperspektiven definiert und die gewünschten Bilder werden schließlich generiert.

Für jedes weitere Bild (oder sonstige Visualisierung), das in Zukunft von einem Produkt erstellt wird, muss beim 3D-Rendering lediglich noch einmal am Computer ein neues Bild erstellt gerendert werden, die Kosten für weitere Bilder nehmen deutlich ab.

Bei der Produktfotografie verändert sich in der Regel nichts, der Aufwand bleibt gleich hoch, hier wird ein weiteres Shooting durchgeführt, die Kosten bleiben gleich.

Produkte im Milieu:

Bei Produktbildern, die in einer Umgebung inszeniert sind, ist das Kostenverhältnis zwischen 3D-Visualisierungen und der Produktfotografie ähnlich wie bei den Freistellern.

Einmalig ist die Produktfotografie oft günstiger. Im Vergleich zum Freisteller ist der Aufwand mit einer Umgebung in der Regel größer.

Sobald es um neue Bilder für das gleiche Produkt geht, beispielsweise da das Produkt in einem anderen Kontext und einer neuen Bildidee visualisiert werden soll, kann bei der 3D-Visualisierung auf das bestehende 3D-Modell zurückgegriffen und deutlich kostengünstiger und oft auch schneller neuer Content für das Produktmarketing erstellt werden.

Lifestyle-Bilder mit Mensch:

Mit In-Context-Fotografie oder Lifestyle-Bildern ist die Inszenierung von Produkten im Kontext der Nutzung des Produktes gemeint, bei dem oft Menschen bzw. der Nutzer mit im Bild sind. Hier ist die Produktfotografie oft die erste Wahl, da es noch sehr aufwendig ist, Menschen authentisch digital zu visualisieren.

Bilder für Produktportfolios:

Wie weiter oben beschrieben, steigt mit der Anzahl von Bildern, die für ein einzelnes Produkt erstellt werden sollen, der Nutzen von 3D-Visualisierungen deutlich, Produktbilder werden damit günstiger.

Consumer Produkte wie z. B. Möbel oder Schuhe haben oft eine Vielfalt an Varianten, durch Ausführung in unterschiedlichsten Farben und Materialien oder leichten Veränderungen. Hier sind Produktbilder mithilfe von 3D-Visualisierungen im Vorteil, da entsprechend 3D-Modelle wiederverwendet werden können und lediglich kleine Anpassungen digital vorgenommen werden müssen.

Ein anderer Case: Zulieferer und Hersteller aus der Industrie entwickeln ihre Anlagen, Bauteile und andere Produkte von Zeit zu Zeit weiter, wobei sich nur Bestandteile ändern. 

Hier bietet das 3D-Rendering einen großen Mehrwert, weil ebenfalls lediglich angepasst werden muss.

Ähnlich verhält es sich mit Produkten und unterschiedlichen Etikettierungen, seien es Sorten oder die Übersetzungen für Absatzmärkte in fremdsprachigen Ländern. Auch wenn in der Nachbearbeitung von Produktbildern in InDesign oder Photoshop Anpassungen vorgenommen werden können, ist dies im Vergleich zu Anpassungen am 3D-Objekt aufwendiger, um ähnliche Qualität zu liefern.

Die gleichbleibende Qualität von Produktbildern in einem Portfolio oder über einen Online-Shop hinweg ist ein weiterer Faktor, bei dem 3D-Visualisierungen punkten.

Mit 3D-Renderings ist es im Vergleich zur Produktfotografie einfach, dieselben Lichtverhältnisse, Stimmungen oder Inszenierungen für eine ganze Produktpalette oder einen Shop zu gewährleisten. Zumal bei der Fotografie für umfangreiche Portfolios mehrere Fotografen beteiligt sind oder sich die Ausstattung über die Zeit ändern kann.

Animation, Produktkonfigurator und weitere Anwendungen:

Animationen oder interaktive Bewegtbilder im Produktmarketing haben immer größeren Zulauf. Zum Einen, weil Smartphones und größere Datenübertragungen diese Content-Formate inzwischen ermöglichen und zum Anderen, weil der Nutzer noch immersiver und umfangreicher Produkte betrachten und erleben kann.

Für variantenreiche Produktkategorien, beispielsweise Möbel, haben sich in Online-Shops sogenannte Produktkonfiguratoren etabliert. Hier baut der Nutzer sein Endprodukt praktisch selbst zusammen, testet verschiedene Farben und Materialien aus und stellt sich das Produkt sogar mittels AR-Lösung virtuell vor sich in einen Raum. 3D-Modelle machen dies überhaupt erst möglich. So wandert die zusammengestellte Couch erst virtuell mit wenigen Klicks im Wohnzimmer – und mit ein paar weiteren Klicks landet es im Warenkorb.

Ein Vorteil dieser erweiterten und immersiven Kauferlebnisse sind die positive User Experience, aber auch der Rückgang von Retouren.

Aquinos, europäischer Möbelhersteller mit Marken wie Schlaraffia, über die Zusammenarbeit mit RenderThat: ”Seit 2017 unterstützt RenderThat uns partnerschaftlich bei der schnelleren Content-Produktion mit reduzierter Logistik zu attraktiveren Preisen. Die Qualität der 3D-Renderings ist top und man erkennt keinen Unterschied zu echten Fotos.”

Kosten von Produktfotografie

Die Kosten für Produktfotografie sind grundsätzlich von den folgenden Faktoren abhängig:

  • Anzahl der Bilder: Fotografen berechnen oftmals Pakete von Produktbildern. Weitere, neue Bilder durch neue Shootings erhöhen die Kosten erheblich. 
  • Location: Anfahrtswege sind ebenso Kostenfaktoren wie die Art der Location, ob es z. B. anspruchsvolles Terrain oder Lichtverhältnisse gibt.
  • Komplexität: Handelt es sich lediglich um einen Freisteller oder die Inszenierung eines Produktes in einer Umgebung oder mit Darstellern.
  • Qualität des Fotografen: Erfahrung und Expertise, z. B. für ein bestimmtes Fachgebiet, haben einen großen Einfluss auf die Preise für Produktbilder.
  • Qualität der Bilder: Wie hoch aufgelöst sollen die Bilder sein? Für Out of Home Werbebilder oder Printkampagnen z. B. wird auch eine aufwendige Nachbearbeitung anfallen.
  • Post-Produktion: Nachbearbeitungen mit Photoshop sind Standard. Je nach Ziel kann dies einen großen Teil der Kosten bewirken.
  • Models und Personal vor Ort: Je nach Anspruch und Umfang der Shootings, sind weitere Personalkosten durch Models vor oder Personal hinter der Kamera zu veranschlagen.

Kosten 3D-Rendering

Die Kosten für 3D-Visualisierungen – vom Modeling über das sogenannte Shading und Inszenieren bis hin zum Rendering – sind grundsätzlich von den folgenden Faktoren abhängig:

  • Komplexität eines Produkts: Beschaffenheit eines Produkts in Form, Farbe und Oberfläche.
  • Qualität der Referenzen: Fotos, 3D-Daten oder Produktmuster – die Qualität der Referenzen ist die Basis.
  • Virtuelles Set-Up: Digitale Umgebung, welche einem Produkt für Szene und Animationen als Bühne dient.
  • Output Formate: Endgültiges Nutzungsformat (Bild, Animation, interaktive Anwendung).
  • Synergie Effekte: Produktmenge, Perspektiven und Variationen beeinflussen am stärksten den Preis.
  • Zeitrahmen: Dringlichkeit und Deadlines sind ausschlaggebend bei der Preisberechnung.

Für ein einzelnes Produkt, das zunächst digitalisiert wird (Digitaler Zwilling), indem die Struktur als 3D-Modell mit entsprechender Software hergestellt wird (Modeling), und anschließend mit den richtigen Texturen und Oberflächen versehen wird (Shading), beginnen die Preise bei 500 €. Dafür erhalten die Auftraggeber mehrere realitätsgetreue Visualisierungen aus unterschiedlichen Perspektiven als Freisteller.

Für jede weitere Ansicht oder auch eine zusätzliche Inszenierung kann dann auf das 3D-Modell des Produktes zurückgegriffen und Synergie-Effekte genutzt werden.

Produktfotografie Setup und Ablauf

Um ein einzelnes Produkt für einen Online-Shop oder ein Werbemotiv zu visualisieren, gibt es in der Produktfotografie typische Vorgehensweisen: Von der Konzeption und Vorbereitung des Shootings über Zeit und Ort bis hin zur entsprechenden Ausrüstung und Lichtgestaltung geht es zum eigentlichen Shooting. Anschließend wird mit Bildbearbeitungssoftware die Postproduktion durchgeführt und mögliche Änderungen am konkreten Bild können vorgenommen werden.

Handelt es sich um umfangreiche Produktportfolios oder sind Anpassungen und neue Wünsche zu berücksichtigen, sind diese Schritte mehr oder weniger umfangreich zu wiederholen. 

Deshalb ist es wichtig, direkt zu Beginn zu wissen, was man eigentlich erzielen möchte: Benötige ich nur Bilder für ein einmaliges Projekt? Baue ich mir ein digitales Warenlager auf? Sollen alle meine Kanäle und Publikationen beliefert werden? Welche Rolle spielen die Zulieferer? Dieser Produktionsprozess in der Fotografie ist linear. Um vorherige Schritte zu bearbeiten oder zu verändern, müssen folgende Schritte manuell erneut angefasst werden.

Wer Produktbilder für Onlineshops erstellen (lassen) will, erhält hier auch grundlegende Tipps und kreative Ideen für die Inszenierung.

Setup für die Produktfotografie: Die Ausrüstung macht den Unterschied

Kamera: Das Hauptwerkzeug von Fotografen, um Bilder aufzunehmen. Professionelle Fotografen verwenden häufig digitale Spiegelreflexkameras (DSLR) oder spiegellose Kameras, die erweiterte Funktionen und eine bessere Bildqualität bieten.

Objektive: Mit verschiedenen Objektiven können Fotografen unterschiedliche Perspektiven und Brennweiten erzielen. Dazu gehören Weitwinkelobjektive für Landschaften, Teleobjektive für weit entfernte Motive und Festbrennweiten für Porträts oder bei schlechten Lichtverhältnissen.

Licht: Ein externes Blitzgerät sorgt für zusätzliches Licht, wenn die vorhandenen Lichtverhältnisse nicht ausreichen. Er hilft, Schatten zu kontrollieren, Aufhelllicht hinzuzufügen und die Gesamtbelichtung zu verbessern.

Lichtreflektoren: Diese tragbaren Geräte sind in verschiedenen Größen und Formen erhältlich und ermöglichen es dem Fotografen, natürliches oder künstliches Licht zu manipulieren und umzulenken. Reflektoren können verwendet werden, um das Licht auf das Motiv zu lenken, Schatten auszufüllen oder bestimmte Lichteffekte zu erzielen.

Bearbeitungssoftware: Professionelle Fotografen verwenden leistungsstarke Bearbeitungssoftware wie Adobe Photoshop und Lightroom, um ihre Bilder nachzubearbeiten. Diese Programme ermöglichen Belichtungsanpassungen, Farbkorrekturen, Retuschen und andere Optimierungen.

3D-Rendering Setup und Ablauf

Produktbilder mittels 3D-Rendering bieten insbesondere im weiteren Verlauf des Produktlebenszyklus und für das Produktmarketing deutlich mehr Flexibilität.

Hier ist hingegen der initiale Aufwand etwas höher, was sich im Prozessschema im Vergleich zur Produktfotografie verdeutlicht.

Für ein einzelnes Produktbild wird zunächst ein Konzept erarbeitet. Je nach Umfang der Referenzdaten (CAD, STEP oder andere digitale Spezifikationen) oder vorliegenden Produktbildern, wird ein exaktes 3D-Modell des Produktes erstellt. Anschließend kann das digitale Objekt, der digitale Zwilling des Produktes, mit realitätsgetreuen Oberflächen überzogen und ins richtige Licht gerückt werden, um schließlich die gewünschten Bilder aus beliebigen Perspektiven und Szenerien zu erstellen. Im letzten Schritt wird aus den sehr großen Daten das gewünschte Produktbild in dem geforderten Dateiformat gerendert.

Setup für 3D-Rendering - die richtige Software finden

Für die unterschiedlichen Arbeitsschritte, die zur Erstellung von 3D Renderings bzw. 3D Visualisierungen notwendig sind, gibt es mehrere Möglichkeiten.

In jedem Fall ist die richtige Software und natürlich die Expertise, diese einzusetzen ein Muss.

Für die Erstellung des reinen 3D-Modells gibt es eine ganze Reihe an Tools und Software-Lösungen. Oftmals sind auch mit einem Tool oder Anbieter weitere oder sämtliche Schritte der weiteren Produktion möglich. 

Die bekanntesten Anwendungen im Bereich 3D Modeling und 3D Rendering gibt es in dieser Liste:

  • Autodesk 3ds Max: Diese umfassende Software für 3D-Modellierung, -Animation und -Rendering bietet eine breite Palette von Funktionen für die Erstellung hochwertiger Renderings.
  • Blender: Eine Open-Source-Suite zur 3D-Erstellung, die leistungsstarke Rendering-Funktionen bietet, einschließlich fotorealistischem Rendering mit der Cycles-Rendering-Engine.
  • Chaos Group V-Ray: V-Ray ist eine weit verbreitete Rendering-Engine, die sich in verschiedene 3D-Modellierungssoftware integrieren lässt und erweiterte Beleuchtungs- und Schattierungsoptionen für realistische Renderings bietet.
  • Unreal Engine: Die Unreal Engine wird in erster Linie für Echtzeit-Rendering in der Spieleindustrie verwendet, bietet aber auch robuste Funktionen für die Architekturvisualisierung und das Produktdesign.
  • Rhino: Rhino, auch bekannt als Rhino 3D oder Rhinoceros, ist eine beliebte Software für 3D-Computergrafik und computergestütztes Design (CAD).
  • Maya: Maya, auch bekannt als Autodesk Maya, ist eine umfassende 3D-Computergrafik-Software, die für Animation, Modellierung, Simulation und Rendering verwendet wird. Sie wird in der Unterhaltungsindustrie häufig für die Erstellung visueller Effekte in Filmen, Videospielen und Fernsehsendungen verwendet.
  • Cinema 4D: Cinema 4D ist eine professionelle Software für 3D-Modellierung, Animation und Rendering, die von Maxon entwickelt wurde. Es bietet eine breite Palette von Funktionen für die Erstellung von realistischen 3D-Grafiken, visuellen Effekten, Grafikanimationen und Simulationen.

Beyerdynamic, Hersteller von hochqualitativen Audioprodukten über die Zusammenarbeit mit RenderThat: "Produktvideos, Animationen oder Freisteller mit hervorragender Qualität und coolen Perspektiven schon vor dem eigentlichen Verkauf nutzen zu können, bedeutet für uns eine klare Budget- und Zeitersparnis in der Vermarktung."

Die 10 Vorteile von 3D-Visualisierung gegenüber herkömmlicher Produktfotografie

Fortschrittliche 3D-Software und rechenstarke Computer machen es möglich. Neben der vergleichsweise simplen Generierung von Produktbildern schafft die 3D-Technologie ganz neue Möglichkeiten: Produkt-Konfiguratoren, mit denen der Kunde spielerisch und direkt im Shop sein Produkt zusammenstellen kann. Oder auch die Digitalisierung kompletter Produktportfolios, die es besonders einfach macht, Informationen und Produktbeschaffenheiten synchron zu halten.

Im Vergleich zur Produktfotografie hat die 3D-Visualisierung eine ganze Reihe an Vorteilen, die sich auch in den Gesamtkosten beträchtlich niederschlagen kann.

1. Logistischer Aufwand wird drastisch reduziert.

  • Keine Produktmuster, die quer durch die Welt geschickt werden müssen.
  • Kein Auf- und Abbau von Produkten notwendig.
  • Keine Reisen und Ressourcen-Bindung eines großen Teams bestehend aus Marketing, Produkt, Fotografen und Verantwortlichen wie bei einem Fotoshooting.
  • Digitale Produktion erlaubt es darüberhinaus, Produkte ohne existierendes Produktmuster zu visualisieren. 3D Daten, Referenzfotos oder technische Zeichnungen reichen aus.
  • Post-Produktion ist einfacher
  • Verfügbarkeit / Prototypen vor Launch/Erstellung fotografieren


2. Änderungen oder Retuschen am Produkt werden zentral am virtuell erstellten Produkt gemacht.

  • Die Retusche einzelner Details kann auf alle erstellten Content Formate für das Produkt direkt angewendet werden.
  • Auch spätere Änderungen am Produkt können nachträglich erneut einfach erstellt werden.
  • Die Digitale Produktion baut das perfekte Produkt als Grundlage zur Visualisierung.


3. Skalierung, Teil 1: Neue Perspektiven auf Knopfdruck.

  • Einmal digitalisiert sind weitere Kameraperspektiven digital einfach herzustellen.
  • Für einheitliches Look and Feel lassen sich Perspektiveinstellungen einfach auf große Portfolios als Standardeinstellungen übertragen.


4. Skalierung, Teil 2: Neue Varianten ohne Photoshop.

  • Produkte in verschiedenen Farben oder Materialien sind ganz einfach digital umzusetzen, die Hülle des Produktes ist leicht austauschbar.
  • Dies hilft auch bei Produkten, deren Verpackung oder Beschriftungen sich über Länder hinweg parallel ändern muss.
  • Auch hier lassen sich Anpassungen einfach auf breite Portfolios spiegeln.


5. Skalierung, Teil 3: Neue Content Formate ohne neues Shooting.

  • Das einmal digitalisierte Produkt lässt sich vergleichsweise einfach auf weitere, auch interaktive Formate, erweitern.
  • Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR), Animationen oder 360 Grad Bilder.
  • Für ein klassisches Vide-Shooting müssen ganz andere Voraussetzungen geschaffen werden, der Aufwand erhöht sich dabei deutlich.
  • Immer mehr Online Shops bzw. Kunden fordern diese moderneren Content Formate, die sich positiv auf die User Experience auswirken.

6. Nachbestellungen von Visual Content sind einfach zu handhaben.

  • Erweitert sich das Portfolio nachträglich, lässt sich neuer Visual Content einfach nachproduzieren.
  • Kameraperspektiven oder auch virtuelle Umgebungen aus zuvor generierten Produktbildern, Animationen oder Videos lassen sich wiederverwenden und ein neues Produkt einfach hineinsetzen.
  • Existierende Digitale Zwillinge lassen sich einfach anpassen oder als Grundlage für ein neues Produkt verwenden.


7. Flexible und wiederverwendbare Szenen und Milieus.

  • 3D Modelle von Produkten lassen sich flexibel in verschiedene Szenen setzen, die wiederum wiederverwendet werden können.
  • Aus einem einmal erstellen Milieu für Produktbilder beispielsweise können leicht neue gemacht werden, was wiederum skalierbar für größere Portfolios ist.
  • Da Setups und Einstellungen 100% digital erfolgen, entfallen klassische, ressourcenintensive Setups.


8. 100 % digitale Prozesse ermöglichen Standards für Qualität und hohe Effizienz.

  • Von der Digitalisierung der Produkte über Freigabeprozesse und Ressourcen-Verteilung, Visualisierung und Post Produktion lassen sich Standards in der digitalen Welt deutlich besser umsetzen.
  • Das ermöglicht eine deutlich erhöhte Effizienz und macht es einfach, Standards zu setzen.
  • Wir arbeiten direkt in der digitalen Welt und müssen nicht immer analog-digital-analog-digital wechseln.


9. Einfaches Monitoring zu jeder Zeit online.

  • Dadurch, dass komplett digital gearbeitet wird, lässt sich die Produktion in einem Daten und Content Management Tool besser kontrollieren.
  • Einzelne Schritte auf dem Weg vom Erstkontakt bis zum finalen visuellen Content finden digital statt und können einfach nachvollzogen werden.


10. Im Trend: Dauerhaft nachhaltiger & günstiger.

  • Durch skalierbare und wiederverwendbare Arbeitsschritte und Reduzierung von Kosten bei Logistik und analoger, manueller Arbeit ist 3D Visualisierung deutlich nachhaltiger.
  • Die Summe aller Vorteile sorgt für Effizienz und günstigere Umsetzung.

Übersicht
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