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Momentan scheint jeder über die Zukunft von Virtual- Reality zu sprechen. Dies dürfte vor allem daran liegen, dass ein erster Stapel der lang ersehnten Oculus Rift am 28. Mai endlich veröffentlicht wurde. Mit dieser VR Brille haben wir offiziell das Zeitalter der Virtual-Reality erreicht! Diese VR Brille, die bereits Marc Zuckerberg, der Facebook-Gründer für sich beansprucht, wird bald Teil des täglichen Lebens für Billionen von Menschen auf der ganzen Welt sein.

Der Hauptgrund für die ganze Aufregung, welche um die Virtual-Reality Brillen kreist, liegt in der Spielewelt und den Unterhaltungsapplikationen begründet. Wie dem auch sei, VR wird jedenfalls schnell die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, da es zudem einzigartige Möglichkeiten für Unternehmen bietet. Tatsächlich nutzen viele Unternehmen Virtual-Reality zu Arbeitszwecken und sind begeistert von den Ergebnissen. Hier 5 Wege, wie Unternehmen ihr Saldo mithilfe von VR ankurbeln können:

Einen virtuellen Prototyp entwickeln

Die Entwicklung von Prototypen war schon immer eine kostspielige, aber dennoch notwendige, Angelegenheit, wenn es darum ging neue Produkte auf den Markt bringen zu wollen. Die Automobilindustrie verwendet Ressourcen mit einem beachtlichen Bau-Umfang und Lehmmodelle von ihren Fahrzeugen in voller Größe, um ihren Ingenieuren und Designer die Möglichkeit zu bieten, sich das Fahrzeug detailgetreu vorstellen zu können und neue Designs für das Modell zu entwerfen. Dieses Vorgehen ist sehr aufwendig. Dahingegen kann VR eine kostengünstigere günstigere und zudem noch einen effektiveren Weg, Prototypen zu entwickeln, bevor das Design in ein fertiges Produkt umgewandelt wird.

Für die Entwicklung seines neusten Fahrzeuges IMMERSION LAB hat auch Ford schon auf Virtual-Reality zurückgegriffen. Damit konnten Kunden im Voraus das zukünftige Endprodukt inspizieren und sogar im virtuellen Fahrzeug Platz nehmen bevor der eigentliche Prototyp entwickelt wird. Das komplette Auto, wie von außen als auch von innen, ist virtuell in hoher Auflösung hergestellt. Verschiedene Optionen können sofort ausgetauscht oder verändert werden, um andere Konfigurationen auszutesten. Die Entwicklung eines virtuellen Prototyps ist nicht nur viel günstiger, als einen realen Prototyp zu erstellen, es nimmt zudem sogar noch viel weniger Zeit in Anspruch.

Produkte mit virtueller Technik erstellen? – VR macht es möglich!

Virtual-Reality schafft eine ganz neue Dimension, wenn es um das Herstellen und das Konstruieren geht von Produkten geht. Ingenieure in Unternehmen wie John Deere, Lockheed Martin und Rolls Royce verwenden Virtual- Reality ebenfalls, damit sie digitale Entwürfe ihrer Produkte herstellen können. Ingenieure haben dabei die Möglichkeit in eine ganz andere Welt abzutauchen. Sie sehen den Prototypen virtuell vor sich und können diesen weiterentwickeln, sobald sie das Headset aufgesetzt haben. Zusätzlich ist es möglich, dass sich andere Teammitglieder von überall auf der Welt in dem Prozess anschließen, indem sie sich dem gleichen ‚virtuelle Raum‘ anschließen und ebenfalls an dem Produkt mitarbeiten können.

Gleichzeitig schafft es Virtual-Reality den Herstellungsprozess zu verbessern. Konstruktionsteams haben herausgefunden, dass die Anweisungen für den Bau eines Modells per Virtual-Reality zu 90 Prozent exakter und somit besser nachvollziehbar waren, als auf Papier oder ausgedruckt. Nicht nur die Qualität wurde dadurch positiv beeinflusst, sondern zudem wurde auch noch weniger Zeit damit verschwendet, das Produkt im Nachhinein immer wieder ausbessern zu müssen.

Eine Tour durch das virtuelle Produkt gefällig?

Ein Unternehmen, in dem Virtual-Reality Brillen häufig verwendet wird ist die Immobilienbranche. Virtual-Reality wird in diesem Bereich gerne dafür genutzt, potenziellen Kunden einen Rundgang durch virtuelle Immobilien zu bieten. Dabei muss sich der Kunde nicht einmal an diesem Ort befinden, oder überhaupt sein Haus verlassen. Ist es nicht eine coole Idee, viele verschiedene Orte zu sehen, ohne dabei an jedem einzelnen Ort gewesen zu sein?
Auch Architekten machen sich VR zum Nutzen, indem sie zuerst ein virtuelles Modell ihres geplanten Gebäudes entwerfen. Damit können hohe Kosten gespart werden und Kunden können sich schon für einen Kauf anmelden, bevor das Gebäude überhaupt fertig ist. Genau das ist in Queens, New York mit einem Apartment passiert.

Auch die Tourismusbranche verwendet Virtual-Reality, indem sie potenzielle Kunden zu exotischen Orten bringen und sich Orte anzuschauen, an denen sie ihre Zeit verbringen wollen würden. Dies geschieht mit einer Darstellung in 3D. Stellen Sie sich nur mal vor, Sie könnten eine virtuelle Tour in Rom machen oder quer durch den Yosemite Park in Kalifornien und genau wissen, was Sie im Urlaub erwartet, bevor Sie überhaupt da gewesen sind.

Ein Vorgeschmack für den Kunden

Das Potenzial für Unternehmen, Virtual-Reality für Verkauf und Marketing zu nutzen ist unerschöpflich. Sogar die Automobilindustrie nutzt Virtual-Reality, damit Kunden sich ihr eigenes Traumauto herstellen und ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen mit einbringen können. Außerdem ist es möglich, dass sie um das Fahrzeug herumlaufen und dieses inspizieren können. Es ist sogar möglich, im Auto Platz zu nehme, um das Innere genau betrachten zu können und sich mit der Ausstattung genauer auseinanderzusetzen. Andere große Unternehmen wie IKEA beispielsweise schaffen Kunden die Möglichkeit ihre zukünftigen Häuser mithilfe von Virtual-Reality einzurichten, bevor sie die Möbelstücke tatsächlich kaufen.

Abi Mandelbaum, CEO und CO -Founder bei YouVisit, einer virtuellen Plattform für Kreationen sagte: „Virtual-Reality erlaubt es zukünftigen und potenziellen Kunden das Produkt genau zu inspizieren, bevor sie eine Entscheidung treffen müssen. Weitergehend es macht VR dem Kunden möglich, das Produkt bereits in den Händen zu halten, bevor es überhaupt existiert.“

Ausbildung der Mitarbeiter

Für viele Firmen ist es besonders wichtig, dass neue Firmeninternen Mitarbeiter regelmäßig ausgebildet werden, besonders im technischen Bereich und da, wo Sicherheit eine große Rolle spielt. Für die Person, die eine solche Ausbildung leitet bedeutet dies einen enormen Aufwand und auch einen Zeitverlust. Zudem sind Videos und schriftliche Ausbildungsunterlagen nicht ansatzweise effektiv genug, um einen neuen Mitarbeiter für das Unternehmen zu sensibilisieren.

Viele Unternehmen verwenden aus diesen Gründen VR, um neue Mitarbeiter auszubilden. Hierbei lässt sich das „Learning by doing“ Prinzip gut in die Tat umsetzen. Dabei lernen die zukünftigen Mitarbeiter sofort welche Gefahren es gibt und worauf sie achten müssen, ohne erheblichen Schaden anzurichten. Damit können immer wieder neue Mitarbeiter angelernt werden, ohne dafür einen Ausbilder bereitstellen zu müssen.

Zukünftige Vorteile von VR in der Industrie

Wegen der relativen Neuigkeit dieser Technologie kann niemand wirklich sagen, wie weit sie sich tatsächlich verbreiten wird. Es scheint dennoch so zu sein, dass die neuen Anwendungen bereits in den unterschiedlichsten Bereichen für die verschiedensten Anwendungen genutzt werden. Darunter fällt zum Beispiel der Bildungsbereich, die Medizin, Automobilbranchen und noch viele weitere Bereiche. Unternehmen nutzen Virtual-Reality bereits aus den folgenden Gründen:

  • Bringt Produkte schneller und günstiger auf den Markt
  • Design und Herstellung detaillierter, in kürzerer Zeit
  • Mehr Komfort für die Kunden, indem ihnen erlaubt wird, mit dem Produkt zu interagieren, ohne einen Laden zu betreten oder ihr Haus zu verlassen
  • Einfache Umschulung für Mitarbeiter während des normalen Arbeitsbetriebes

Momentan sind all diese Vorteile noch den großen Unternehmen vorbehalten, wenn wir dem Ganzen allerdings noch drei bis fünf Jahre geben, wird diese neue Technologie bereits in jedem noch so kleinen Unternehmen zu finden sein. Dabei spielt RenderThat eine entscheidende Rolle in diesem Prozess! Treten Sie noch heute mit uns in Kontakt und finden Sie noch heute heraus, wie virtuelle Technik ihr Nettoprodukt ankurbeln kann.